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Baujahr Empfänger
- bamlach
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Baujahr Empfänger
27 Okt. 2025 18:20
Hallo zusammen,
Jeti druckt ja schön das "Baujahr" der Empfänger auf die Seite.
Ich habe noch zwei ältere (2018/2019), gebrauchte REX3 A20 Empfänger. Sind diese, wenn das aktuelle Update aufgespielt ist, gleichwertig mit Produkten, die ich heute kaufe und ein aktuelles Datum aufweisen?
Danke und Grüße
Niko
Jeti druckt ja schön das "Baujahr" der Empfänger auf die Seite.
Ich habe noch zwei ältere (2018/2019), gebrauchte REX3 A20 Empfänger. Sind diese, wenn das aktuelle Update aufgespielt ist, gleichwertig mit Produkten, die ich heute kaufe und ein aktuelles Datum aufweisen?
Danke und Grüße
Niko
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- cpt_volker
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Re: Baujahr Empfänger
27 Okt. 2025 18:50
Moin Niko.
Mir ist nicht bekannt, dass Jeti bei den REX-Empfängern in den letzten 6 Jahren die Hardware so verändert hätte, dass ein heute gekaufter groß anders wäre, geschweigedenn besser.
Von daher, als Antwort auf deine Frage: Ja, mit aktueller Firmware sind sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gleichwertig.
Gruß,
Volker
Mir ist nicht bekannt, dass Jeti bei den REX-Empfängern in den letzten 6 Jahren die Hardware so verändert hätte, dass ein heute gekaufter groß anders wäre, geschweigedenn besser.
Von daher, als Antwort auf deine Frage: Ja, mit aktueller Firmware sind sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gleichwertig.
Gruß,
Volker
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- HZ42
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Re: Baujahr Empfänger
27 Okt. 2025 21:52 - 27 Okt. 2025 21:54
Guten Abend,
aus meiner persönlichen Erfahrung weiß ich, dass es zwei Schwachstellen bei HF Elektronik gibt. Zum einen altern Kondensatoren, insbesondere Elektrolytkondensatoren ( Elko ). Je höher die Temperatur, desto schneller geht das. Ich hatte mal einen Jeti Empfänger offen, wenn ich mich nicht irre, war kein Elko verbaut.
Zum anderen altern Antennen durch oberflächliche Oxidation. Dabei reicht echt eine schwache Oxidationsschicht. ( de.wikipedia.org/wiki/Skin-Effekt ) Dies kann bei Jeti durchaus passieren. Anfällig sind Modelle mit außen liegenden Antennen, meist Segler mit Carbon-Rümpfen, die zu allem Überfluss gerne mal in der feuchten Wiese landen oder bei widrigen Wetterbedingungen am Hang eingesetzt werden - nur ein Beispiel. Ein Freund hat in genau dieser Konstellation bemerkt, dass eine der beiden Antennen, die symmetrisch rechts und links aus dem Rumpf herausgeführt sind, schlechtere Werte lieferte. Das sieht man, wenn man sich ab und zu den Telemetrie-Log anschaut. Wir haben dann einfach die Antenne an der Stelle abgeschnitten, an der die äußere Isolation endet (also unter dem gelben Schrumpfschlauch). Dann haben wir ein Stück der Isolation entfernt, wobei die Länge exakt der ursprünglichen Länge entsprechen muss (32mm, wenn ich mich recht entsinne). Wieder einen Schrumpfschlauch drüber und siehe da: wie neu. Es muss wohl mal Wasser in das Kabel gezogen sein.
Ich fliege einen Empfänger aus 2011 in meinem neuesten Modell. Beim Reichweitentest habe ich darauf geachtet, dass beide Antennen etwa gleich gute Signale liefern. Nach dem ersten Flug folgt ein skeptischer Blick ins Log mit A1, A2 und Q in der Auswahl. Ist alles gut, folgt beim zweiten Flug ein niedriger Halbkreis in Bodennähe in mittlerer Entfernung. Dann einer in die andere Richtung. Kurz landen und wieder ins Log schauen. Spätestens hier sollte auffallen, wenn was nicht in Ordnung ist. Kann auch die Antennenanordnung sein.
Ergo: Bei sinnvoller Nutzung der Logdaten, auch regelmäßig mal übers Jahr, kann man Probleme rechtzeitig erkennen und einigermaßen sorgenfrei fliegen.
aus meiner persönlichen Erfahrung weiß ich, dass es zwei Schwachstellen bei HF Elektronik gibt. Zum einen altern Kondensatoren, insbesondere Elektrolytkondensatoren ( Elko ). Je höher die Temperatur, desto schneller geht das. Ich hatte mal einen Jeti Empfänger offen, wenn ich mich nicht irre, war kein Elko verbaut.
Zum anderen altern Antennen durch oberflächliche Oxidation. Dabei reicht echt eine schwache Oxidationsschicht. ( de.wikipedia.org/wiki/Skin-Effekt ) Dies kann bei Jeti durchaus passieren. Anfällig sind Modelle mit außen liegenden Antennen, meist Segler mit Carbon-Rümpfen, die zu allem Überfluss gerne mal in der feuchten Wiese landen oder bei widrigen Wetterbedingungen am Hang eingesetzt werden - nur ein Beispiel. Ein Freund hat in genau dieser Konstellation bemerkt, dass eine der beiden Antennen, die symmetrisch rechts und links aus dem Rumpf herausgeführt sind, schlechtere Werte lieferte. Das sieht man, wenn man sich ab und zu den Telemetrie-Log anschaut. Wir haben dann einfach die Antenne an der Stelle abgeschnitten, an der die äußere Isolation endet (also unter dem gelben Schrumpfschlauch). Dann haben wir ein Stück der Isolation entfernt, wobei die Länge exakt der ursprünglichen Länge entsprechen muss (32mm, wenn ich mich recht entsinne). Wieder einen Schrumpfschlauch drüber und siehe da: wie neu. Es muss wohl mal Wasser in das Kabel gezogen sein.
Ich fliege einen Empfänger aus 2011 in meinem neuesten Modell. Beim Reichweitentest habe ich darauf geachtet, dass beide Antennen etwa gleich gute Signale liefern. Nach dem ersten Flug folgt ein skeptischer Blick ins Log mit A1, A2 und Q in der Auswahl. Ist alles gut, folgt beim zweiten Flug ein niedriger Halbkreis in Bodennähe in mittlerer Entfernung. Dann einer in die andere Richtung. Kurz landen und wieder ins Log schauen. Spätestens hier sollte auffallen, wenn was nicht in Ordnung ist. Kann auch die Antennenanordnung sein.
Ergo: Bei sinnvoller Nutzung der Logdaten, auch regelmäßig mal übers Jahr, kann man Probleme rechtzeitig erkennen und einigermaßen sorgenfrei fliegen.
Letzte Änderung: 27 Okt. 2025 21:54 von HZ42.
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