Ich weiß es nicht "zufällig". Ich habe einen Freund gefragt, der eine Auswertungssoftware zur Verfügung stellt, die ich nutze. Sie funktioniert für Graupner, Multiplex, (ich hatte ihn überredet auch Spektrum zu unterstützen), und Jeti.
Hier ist, was ich verstanden habe:
Im Log steht vorne erst mal die Sensorliste.
In der Sensorliste stehen anstatt des Zeitstempels 0000000, die Sensor ID, die Messwertnummer, der Name des Messwertes und die Einheit.
Zum Beispiel steht hier für einen meiner 10 verbauten GPSLogger:
......
000000000;4172936147;0;GPSLog3;na // gibt die die Sensor ID des GPS-Logger3
000000000;4172936147;3;Breite;LAT // besagt, der ParameterID 3 ist die Breite, LAT ist normaler Weise die Einheit
000000000;4172936147;4;Laenge;LON // der ParameterID 4 ist die Länge, LON ist normaler Weise die Einheit
000000000;4201004199;2;Hoehe;m // ParameterID 2 des Sensors der ID 4201004199 ist die Höhe in [m]
Weiter hinten dann kommen die Logeinträge. Der erste Wert ist immer der Zeitstempel, der zweite die Sensor ID
Für diesen meinen Logger gab es zum Beispiel irgendwann den Eintrag
003351719;4172936147;3;9;0;3184027;4;9;1;583340;5;0;1;1;8;0;2;0;13;4;0;9636
Zeit Sensor 3 LAT 4 LON
Die Werte für LAT und für LON sind jeweils große Integer, die in eine 64-bit Floating Point Zahl gesteckt dann den LAT oder LON Wert in Grad und Minuten,Minutennachkommastellen ergeben.
Man muss also von dieser 64-bit Floatingpoint Zahl die Minuten,Minutennachkommastellen gewinnen, indem man durch die Operation & 0xFFFF die höherwertigen 32 Bit abstreift.
Die Grad bekommt man, indem man diese Zahl sechzehn mal nach rechts verschiebt (>>16).
As an exercise to the reader ....
.... kannst Du jetzt ausrechnen, bei welchen Koordinaten dieser eine Logeintrag geschrieben wurde. Falls es nicht in Deutschland liegt, ist es falsch.
Frank